Dienstag, 19. September 2017

Sveppasalat

Pilzsalat



Zutaten

500 g frische Pilze
100 g Sardellen
1/2 Bio-Zitrone
2 EL Olivenöl
1 TL grobes Meersalz
1 Bund frische Petersilie


Zubereitung

Die Zitrone auspressen und in einer großen Schüssel den Zitronensaft mit dem Olivenöl und dem Salz verrühren.


Die Pilze waschen, abtrocknen, in dünne Scheiben schneiden und in die Schüssel geben.


Die Sardellen vorsichtig kleinhacken und hinzufügen.


Zum Schluss die Petersilie waschen, kleinhacken und über den Salat geben, ...


...alles gut vermischen...


...und mind. 1 Stunde im Kühlschrank abgedeckt gut durchziehen lassen.

Na dann - guten Appetit!






Montag, 18. September 2017

Marmarakaka

Marmorkuchen


Ich weiß, bei Marmorkuchen denkt man jetzt nicht unbedingt spontan direkt an Island. Aber auch in Island ist Marmorkuchen sehr beliebt - und mit den Gewürzen ist es eine schön isländische Variante dieses etwa 200 Jahre alten und mittlerweile sehr verbreiteten Kuchenrezepts.


Zutaten

120 g Margarine
4 Eier
240 g Mehl
2 TL Backpulver
140 g Zucker
120 ml Milch

1 TL Kardamom
2 EL geraspelte weiße Schokolade

2 EL Back-Kakao
1 TL Zimt
2 EL geraspelte dunkle Schokolade


Zubereitung

Den Backofen auf 180° Ober-Unter-Hitze vorheizen.

In einer großen Schüssel die Margarine und die Eier schaumig rühren.


Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zucker hinzugeben, die Milch dazu gießen...


...und alle zu einem glatten Teig verarbeiten.


Etwa die Hälfte des Teiges dann in eine andere Schüssel umfüllen.

Die eine Hälfte des Teiges mit dem Kardamom und der geraspelten weißen Schokolade vermischen.


Die andere Hälfte des Teiges mit dem Back-Kakao, dem Zimt und der geraspelten dunklen Schokolade verrühren.



Den hellen Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenform geben, ...


...den dunklen Teig darüber geben...


...und mit einem Messer beide Teige etwas vermischen.


Den Kuchen dann bei 180° Ober-Unter-Hitze ca. 30 Minuten lang backen, bis der Teig innen schön trocken ist (Stäbchenprobe!).


Den Teig aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen.

Guten Appetit!






Sonntag, 17. September 2017

Zum Abendessen nach Stokkseyri

Fjöruborðið - Angesagtes Meeresfrüchte-Restaurant an der Südküste


Der männliche Island-Fan unserer Familie war im Juni 2017 mit einem Freund zum Wandern in Island - und der Freund hatte in einer Sendung über Island dieses angesagte Meeresfrüchte-Lokal in Stokkseyri im Fernsehen gesehen und wollte dort unbedingt hin. Also - warum nicht?!?

Stokkseyri ist ein Dorf an der Südküste Islands, das zur Gemeinde Árborg gehört, genauso wie Selfoss oder auch Eyrarbakki. In der Gemeinde leben insgesamt etwa 8.000 Menschen, in Stokkseyri  knapp 500.

Wir waren 2012 schon einmal in Stokkseyri, eigentlich wollten wir dort ins Geister-Museum, weil das aber erst später öffnete, waren wir vorher noch im Schwimmbad. Ja, das Schwimmbad war ganz nett, das Geister-Museum war jetzt eher nicht ganz so meines... noch einmal muss ich da jedenfalls nicht hin. (Mein Mann fand das Geister-Museum jetzt nicht so schlecht, meldet er gerade, aber das Elfen-Trolle-Nordlichter-Museum daneben, oh ja, das schon!) Darauf beschränkte sich jedenfalls bisher unsere Erfahrung mit diesem Ort... 



Aber in Stokkseyri gibt es auch ein sehr angesagtes Restaurant, nämlich das "Fjöruborðið". "Fjöruborðið" heißt übersetzt ungefähr so viel wie "der Strandtisch". Und hier gibt es vor allem das, was man am Strand eben so auftischen kann - Spezialität ist der Kaisergranat. Die Karte ist überschaubar - aber das Essen ist wirklich gut.


Als "Appetithappen" gab es zuerst Brot mit verschiedenen Dipps - der braune Dipp war ein süßlicher Knoblauch-Dipp, das Weiße eine saure Sauce mit Kräutern.


Die Humarsúpa (also Kaisergranat, Scampi - keine Hummer, was ja immer wieder gern verwechselt wird) gibt es wahlweise als Vorspeise für 2.450 ISK oder als Hauptgericht für 3.350 ISK - umgerechnet (Stand Sept. 2017) kostet die Suppe als Vorspeise also knapp 20 €, als Hauptgericht knapp 27 €. Schon teuer - aber für isländische Verhältnisse eigentlich im üblichen Rahmen.  

Die Suppe war übrigens schön scharf und wirklich lecker, da kann man nichts sagen. Aber es war eben wirklich nur eine Vorspeise...


Die Spezialität des Hauses sind gebratene Humar mit Knoblauch und Butter. Die Portionsgröße beträgt wahlweise 250 g, 300 g oder 400 g. Mit Beilage dazu (Gurke, Salat und kleine Kartoffeln) kosten 300 g Humar dann 6.450 ISK, also gut 50 €.

Da unsere beiden Reisende aber keine so begeisterten Kaisergranat-Fans sind, haben sie sich lieber für eines der anderen Hauptgerichte entschieden, und zwar für Lammfleisch mit Tomaten, Salat und kleinen Kartoffeln - Kostenpunkt 5.850 ISK, also knapp 47 €. War aber wirklich sehr gut, nicht Zähes dran, sehr zartes Fleisch, so schön auf den Punkt... perfekt!  


Islandfan-Kochbuch bei der Arbeit

Das Dessert ("Eftirréttir") kostet 1.350 ISK (umgerechnet knapp 11 €) und es gibt vier verschiedene Desserts zur Auswahl: 

Das Skyramisu ist Tiramisu, das mit isländischem Skyr zubereitet wird, dazu gab es Beeren. (Dieses Dessert wird allerdings wohl nur im Sommer serviert.) 


Der Gulrótarkaka (= Karottenkuchen) hatte ein sehr leckeres Topping aus Frischkäse und Zitrone, verziert mit gehackten Pekannüssen, serviert wird das Ganze mit einem ordentlichen Schlag Sahne. 


Außerdem hätte es noch Súkkulaðiterta (= Schokoladentorte) mit zwei Schichten Schokolade, Schokoladen-Überzug und Sahne oder Marengsterta (= Baisertorte) mit Mars oder Snickers, Karamellsauce und Sahne gegeben. Wäre bestimmt auch lecker gewesen!


Der Laden war voll, und zwar nicht nur von Touristen, sondern es waren wirklich auch viele Isländer dort. Die meisten Gäste hatten große Schüsseln mit Humar vor sich.

Insgesamt war das Fazit unserer Island-Reisenden: Geschmacklich wirklich gut, aber schon teuer. Zumal das Lokal selbst jetzt nicht unbedingt ein "feines Restaurant" war, sondern eher praktisch und bodenständig. Aber mit wirklich gutem Essen.